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Such-Empfehlungen

Zukunftsperspektive für Ihr Labor

»Polymererzeugnisse und -komponenten nach dem Konzept ›Reduce, Reuse, Recycle‹ deutlich und messbar nachhaltiger machen – und das ohne Abstriche bei der Produktqualität und -leistung«

Seit Glasgefäße durch Kunststoffgefäße auf Erdölbasis verdrängt wurden, sind diese in Laboren weltweit unersetzlich geworden: Sie bieten die Qualitätsstandards, die in der immer anspruchsvoller werdenden Forschung benötigt werden. Darin liegt die wachsende Herausforderung in puncto Nachhaltigkeit. Deshalb konzentriert sich Eppendorf nicht nur auf die Entwicklung neuer Produkte, sondern auch auf neue, umweltfreundlichere Materialien. Erstmals sind wir in der Lage, eine Generation Eppendorf Tubes® mit Schraubdeckeln in den Varianten 5.0 mL, 15 mL, 25 mL und 50 mL anzubieten, die aus zertifiziertem Polypropylen auf Basis erneuerbarer wiederverwendeter Rohstoffe bestehen.

Produkt-Highlights

  • Der Eppendorf-Produktionsstandort Oldenburg erfüllt die Anforderungen des Zertifizierungssystems ISCC PLUS (International Sustainability & Carbon Certification)
  • ACT-Label (Accountability, Consistency, Transparency) – Umwelt-zertifizierung initiiert von My Green Lab®
  • Gefäße* sind zu 90 % aus erneuerbaren Rohstoffen (z. B. aus Speiseölabfällen und -resten recycelt) und zu 10 % aus fossilen Rohstoffen hergestellt (nach dem ISCC-Mass Balance Approach)
  • Allgemeine Qualitätszertifikate/Konformitätsbescheinigungen sind für Eppendorf Tubes® BioBased gesondert erhältlich
  • Produkt- und chargenspezifische Reinheitszertifikate sowie eine ISCC-Nachhaltigkeitserklärung für Eppendorf Tubes® BioBased

* Aktuell bestehen die Schraubdeckel noch aus fossilem Material. Die Umstellung auf BioBased ist für 2023 geplant.

Das biobasierte Polymer zur Herstellung von Eppendorf Tubes® BioBased


Um die Nachhaltigkeit der zur Produktionvon Laborverbrauchsartikeln eingesetzten Kunststoffe zu erhöhen, müssen wir diesedurch Verwendung recycelter und erneuerbarer Rohstoffe nachhaltiger machen und nutzen.

  • Bei der Herstellung dieses biobasierten Polymers werden fossile Rohstoffe eingespart und durch nachhaltige Rohstoffe aus biobasierten Abfällen und Resten (erneuerbare Rohstoffe der zweiten Generation) ersetzt.
  • Die zur Produktion der erneuerbaren Rohstoffe eingesetzten Ausgangsmaterialien können bis zu den ersten Sammelstellen zurückverfolgt werden. So ist gewährleistet, dass sie von sorgfältig ausgewählten und der Nachhaltigkeit verpflichteten Anbietern stammen.
  • Die hergestellten Polymere sind mit dem Nachhaltigkeitszertifikat »ISCC PLUS« ausgezeichnet, dem weltweit führenden, zuverlässigen Zertifizierungssystem für Hersteller und Verarbeiter biobasierter Polymere.

Der Massenbilanzansatz – Abbildung komplexer Produktherstellungsprozesse in einer Kreislaufwirtschaft


»Wie misst man den Anteil erneuerbarer Rohstoffe in einem Endprodukt, wenn Polypropylen oder andere Kunststoffe aus fossilen Rohstoffen die gleichen Eigenschaften besitzen wie Polymere aus Rohöl?«

Ein weit verbreiteter Ansatz ist die Nutzung des Massenbilanzansatzes.
Am Beginn der Produktionskette werden reine Rohstoffe aus Rohöl durch eine äquivalente Menge an erneuerbaren Rohstoffen ersetzt. Dazu wird in einem ersten Schritt die exakte Menge fossiler Rohstoffe ermittelt, die zur Herstellung eines konkreten Produkts benötigt wird. In einem zweiten Schritt wird bestimmt, welche Menge an Rohstoffen, die auf fossilen Brennstoffen basieren, durch erneuerbare Rohstoffe ersetzt werden kann. Durch die Massebilanz wird sichergestellt, dass nur die Menge an Produkten aus erneuerbaren Rohstoffen verkauft werden kann, für die zu Beginn des Prozesses eine entsprechende Menge an erneuerbaren Rohstoffen zugeführt wurde.

White Paper: "Consumables Made of Bioplastics Enter the Lab"


Können wir das Plastikproblem lösen? Plastik begegnet uns überall im Alltag. Doch so vielseitig und notwendig es auch ist, Plastik wirkt sich enorm auf die Umwelt aus, da es aus fossilen Brennstoffen hergestellt wird. Biokunststoffe aus Pflanzen wie Zuckerrohr scheinen eine Alternative zu bieten, doch auch dieses Konzept hat seine Nachteile. Beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft rücken Abfallströme als Quelle zur Herstellung von Kunststoffen in den Fokus.

ISCC Plus ist ein Logo der ISCC System GmbH, Deutschland.

  • Die Speiseölabfälle und -reste, die zur Herstellung von Polypropylen aus erneuerbaren Rohstoffen verwendet werden, können bis zu den ersten Sammelstellen zurückverfolgt werden.

  • Das Polypropylen auf Basis von erneuerbaren Rohstoffen und alle Herstellungsschritte sind gemäß ISCC PLUS, einem anerkannten, weltweit führenden Zertifizierungssystem, als nachhaltig zertifiziert. Der Anteil an erneuerbaren Rohstoffen wird mithilfe des ISCC-Massenbilanzansatzes bestimmt.
  • Das Ausgangsmaterial für die verwendeten Polyolefine erfüllt die gleichen strengen Spezifikationen sowie Reinheits- und Qualitätsanforderungen, unabhängig davon, ob es sich um fossile oder erneuerbare Rohstoffe handelt.