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Als die Wölfe kamen...

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Seit der Wiederansiedelung von rund 30 Wölfen im Yellowstone-Nationalpark vor mehr als 20 Jahren hat sich das Ökosystems des Parks gravierender verändert als zuvor angenommen.

Waren zuvor Elche die dominierenden Pflanzenfresser, ging deren Population nun zurück und bot anderen Tieren wie Bisons Raum zur Verbreitung. Die Veränderungen bei der Nahrungssuche und beim Fressverhalten der Tiere hatten außerdem immensen Einfluss auf die Vegetation des Nationalparks: Vor allem die Weiden-, Pappel- und Espen­bestände konnten sich deutlich erholen. „Wir hätten niemals solche Effekte gesehen, wenn der Park nicht einem ökologischen Prozessmanagement-Muster gefolgt wäre, das natürlichen ökologischen Abläufen den Raum gewährt, sich mit minimaler menschlicher Einmischung zu entfalten“, sagte Professor Mark Boyce, Ökologe und Autor der Studie an der kanadischen Universität von Alberta, in einer Stellungnahme. Er merkt dazu an, dass sich diese Ergebnisse nicht unbedingt auf andere Systeme anwenden lassen, da menschliche Einflüsse stets eine Rolle spielen.

Wissenschaft-News

16.000

16.000 Gene schwangerer Frauen wurden bei einer US-amerikanischen Studie im frühen und späten Stadium der Schwangerschaft miteinander verglichen. Dabei zeigten sich mehr als 400 veränderte Aktivitäten. Die Ergebnisse könnten dabei helfen, abnormale Veränderungen der Gene und somit Risiko­schwangerschaften zu erkennen.

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Nikotin-Folgen über Spermien übertragbar

Nikotin kann sich nicht nur während der Schwangerschaft über den Uterus oder das Passiv­rauchen negativ auf den Nachwuchs auswirken, sondern auch über das Spermium väterlicherseits, so eine Studie der Florida State University. So zeigen die Nachkommen männlicher Mäuse, die zuvor über einen Zeitraum von drei Monaten Nikotin ausgesetzt waren, über mehrere Generationen hinweg Auffälligkeiten wie Hyperaktivität oder Lernschwierigkeiten. Inwieweit diese Erkenntnisse auf Menschen übertragen werden können, ist ungewiss, da die Nikotin­dosis, der die Mäuse ausgesetzt wurden, außerordentlich hoch war.

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Einatmen, ausatmen – Krebs nachweisen

Krebs früh und möglichst genau zu erkennen ist die Basis einer jeden erfolgreichen Therapie. Britische Forscher arbeiten aktuell daran, eine neuartige Atem-Biopsie-Technologie zur Marktreife zu bringen. Ihre Idee ist so weit ausgereift, dass eine groß angelegte klinische Studie möglich ist. Dafür werden 1500 verschiedene Atemproben von Patienten mit verschiedenen Krebsarten genommen und untersucht.Diese Idee ist nicht ganz neu, doch die Forscher vom Cancer Research UK Cambridge Centre und Owlstone Medical verfolgen einen neuen Ansatz: Sie möchten Moleküle namens „Volatile Organic Compounds“ (VOCs) iden­tifizieren, die mit dem Auftreten bestimmter Tumorarten in Zusammenhang stehen und in der vom Patienten ausgeatmeten Luft nachgewiesen werden können. Erste Ergebnisse werden 2021 erwartet.

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