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Warum ist unser Gehirn so groß?
Beyond Science
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Unsere kognitiven Fähigkeiten verdanken wir offenbar zwei Genen, die es nur bei uns Menschen gibt.
Menschen verfügen mit Blick auf ihre Körpergröße über ein außergewöhnlich großes und kognitiv überaus fähiges Gehirn. Insbesondere der Neokortex, ein Teil des Großhirns, ist proportional dreimal größer als bei unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen. Weshalb das menschliche Gehirn in seiner Größe und Komplexität einzigartig ist, erklären Forschende des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung und des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik. Ihre Versuche mit Mäusen ergaben: Bestimmte Abschnitte einer Genfamilie, die nur beim Menschen vorkommen, spielen während der Embryonalentwicklung derart zusammen, dass sie das Hirnwachstum ankurbeln.
Konkret sorgt das Gen NOTCH2NLB dafür, dass sich die Vorläuferzellen der Gehirnzellen stärker vermehren, während das Gen NBPF14 aus den Vorläuferzellen neue Nervenzellen bildet. Doch nicht nur die Zahl der Gehirnzellen wächst – auch die Großhirnrinde faltet sich verstärkt. Diese Faltung ist wichtig, da der vergrößerte Neokortex ansonsten in dem beengten Schädelraum schlichtweg keinen Platz hätte.
Konkret sorgt das Gen NOTCH2NLB dafür, dass sich die Vorläuferzellen der Gehirnzellen stärker vermehren, während das Gen NBPF14 aus den Vorläuferzellen neue Nervenzellen bildet. Doch nicht nur die Zahl der Gehirnzellen wächst – auch die Großhirnrinde faltet sich verstärkt. Diese Faltung ist wichtig, da der vergrößerte Neokortex ansonsten in dem beengten Schädelraum schlichtweg keinen Platz hätte.
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