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Eppendorf & Science Prize 2026 würdigt bahnbrechende 3D-Kartierung von Lipiden im Gehirn
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Eine zukunftsweisende dreidimensionale Karte der Lipide im gesamten Gehirn erwachsener Mäuse hat Gioele La Manno, Ph.D., von der EPFL den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2026 eingebracht. Seine Arbeit macht eine bislang weitgehend übersehene Ebene der neuronalen Vielfalt sichtbar: unterschiedliche Lipidmuster tragen dazu bei, Hirnregionen, Zellidentitäten und physiologische Zustände zu definieren.
Gratulationen gehen an Gioele La Manno, Ph.D., von der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL), Schweiz, zum Gewinn des Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2026. Ausgezeichnet wird seine Pionierarbeit zur dreidimensionalen Kartierung der Lipide im gesamten Gehirn, mit der er einen Atlas einer bislang verborgenen Ebene neuronaler Vielfalt geschaffen hat.
„Gioele La Mannos prämierter Essay beschreibt eine neue Sichtweise auf Lipide“, sagte Mattia Maroso, Senior Editor bei Science und Vorsitzender der Jury. „Lipide sind bekannte Bestandteile von Zellen und wurden bislang fast ausschließlich als Strukturmoleküle betrachtet. Die Arbeit von Dr. La Manno legt nahe, dass die Vielfalt der Lipide eine hierarchisch organisierte Karte sogenannter ‚Lipizonen‘ bildet. Diese helfen dabei, Hirnregionen, Zellidentitäten und physiologische Zustände zu definieren. Die Entschlüsselung der Lipizonen-Karte wird neue Prinzipien der Organisation des Gehirns sichtbar machen.“
Lipide bilden die Membranen von Gehirnzellen und das Myelin, das die Nervenzellen als isolierende Hülle umgibt. Ihre Vielfalt ließ sich jedoch bislang deutlich schwieriger darstellen als die Vielfalt der Gene. La Manno und seine Kolleginnen und Kollegen entwickelten computergestützte Methoden, um Millionen von bildgebenden Massenspektren zusammenzuführen. So entstand der erste dreidimensionale Lipidatlas des Gehirns erwachsener Mäuse.
„Die Ergebnisse enthüllen eine Ebene der Vielfalt im Gehirn, die bislang weitgehend übersehen wurde“, sagte La Manno. „Unsere Arbeit ermöglicht zu erkennen, wo Lipide im Gehirn lokalisiert sind und wie sich ihre Verteilung verändert. Damit schafft sie eine Grundlage, um zu prüfen, welchen Beitrag die Zusammensetzung der Lipide zur Identität von Zellen, zur Funktion des Gehirns und zur Entstehung von Krankheiten leistet.“
Zuri Sullivan, Ph.D., Mitglied des Whitehead Institute for Biomedical Research und Whitehead Career Development Professor of Biology am MIT in Cambridge, USA, wird für ihre Forschung ausgezeichnet, die herausarbeitet, wie das Gehirn zwischen verschiedenen immunologischen Herausforderungen unterscheidet und daraus unterschiedliche Krankheitszustände generiert.
Alexander Shakeel Bates, Ph.D., Research Fellow an der Harvard Medical School in Boston, USA, wird für den Aufbau und die Analyse von Konnektomen, umfassenden Karten der Verbindungen zwischen Nervenzellen, des zentralen Nervensystems der Fruchtfliege gewürdigt.
Eppendorf und die Fachzeitschrift Science vergeben diesen renommierten Wissenschaftspreis seit 2002. Seit seiner Einführung hat der Preis fast 80 Preisträgerinnen und Preisträger sowie Finalistinnen und Finalisten ausgezeichnet – herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Anfang ihrer Karriere.
Der diesjährige Preis wird am 15. November 2026 zum 25. Mal verliehen. Die Preisverleihung findet in Washington, D.C., USA, während der Woche der Jahrestagung der Society for Neuroscience statt.
„Gioele La Mannos prämierter Essay beschreibt eine neue Sichtweise auf Lipide“, sagte Mattia Maroso, Senior Editor bei Science und Vorsitzender der Jury. „Lipide sind bekannte Bestandteile von Zellen und wurden bislang fast ausschließlich als Strukturmoleküle betrachtet. Die Arbeit von Dr. La Manno legt nahe, dass die Vielfalt der Lipide eine hierarchisch organisierte Karte sogenannter ‚Lipizonen‘ bildet. Diese helfen dabei, Hirnregionen, Zellidentitäten und physiologische Zustände zu definieren. Die Entschlüsselung der Lipizonen-Karte wird neue Prinzipien der Organisation des Gehirns sichtbar machen.“
Lipide bilden die Membranen von Gehirnzellen und das Myelin, das die Nervenzellen als isolierende Hülle umgibt. Ihre Vielfalt ließ sich jedoch bislang deutlich schwieriger darstellen als die Vielfalt der Gene. La Manno und seine Kolleginnen und Kollegen entwickelten computergestützte Methoden, um Millionen von bildgebenden Massenspektren zusammenzuführen. So entstand der erste dreidimensionale Lipidatlas des Gehirns erwachsener Mäuse.
„Die Ergebnisse enthüllen eine Ebene der Vielfalt im Gehirn, die bislang weitgehend übersehen wurde“, sagte La Manno. „Unsere Arbeit ermöglicht zu erkennen, wo Lipide im Gehirn lokalisiert sind und wie sich ihre Verteilung verändert. Damit schafft sie eine Grundlage, um zu prüfen, welchen Beitrag die Zusammensetzung der Lipide zur Identität von Zellen, zur Funktion des Gehirns und zur Entstehung von Krankheiten leistet.“
Zwei Finalisten für wegweisende Beiträge zur Neurobiologie ausgezeichnet
Zuri Sullivan, Ph.D., Mitglied des Whitehead Institute for Biomedical Research und Whitehead Career Development Professor of Biology am MIT in Cambridge, USA, wird für ihre Forschung ausgezeichnet, die herausarbeitet, wie das Gehirn zwischen verschiedenen immunologischen Herausforderungen unterscheidet und daraus unterschiedliche Krankheitszustände generiert.
Alexander Shakeel Bates, Ph.D., Research Fellow an der Harvard Medical School in Boston, USA, wird für den Aufbau und die Analyse von Konnektomen, umfassenden Karten der Verbindungen zwischen Nervenzellen, des zentralen Nervensystems der Fruchtfliege gewürdigt.
Eppendorf und die Fachzeitschrift Science vergeben diesen renommierten Wissenschaftspreis seit 2002. Seit seiner Einführung hat der Preis fast 80 Preisträgerinnen und Preisträger sowie Finalistinnen und Finalisten ausgezeichnet – herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Anfang ihrer Karriere.
Der diesjährige Preis wird am 15. November 2026 zum 25. Mal verliehen. Die Preisverleihung findet in Washington, D.C., USA, während der Woche der Jahrestagung der Society for Neuroscience statt.
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