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Eppendorf Award for Young European Investigators 2026 geht an Martin Pačesa von der Universität Zürich
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In diesem Jahr vergibt das Hamburger Life Sciences-Unternehmen Eppendorf SE zum 31. Mal seinen renommierten Forschungspreis. Die unabhängige Jury unter Vorsitz von Prof. Laura Machesky, Cambridge, UK, wählte Dr. Martin Pačesa, Universität Zürich, Schweiz, zum Gewinner des Eppendorf Award for Young European Investigators 2026.
Martin Pačesa, Jahrgang 1993, erhält die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Forschung über KI-gestütztes De-novo-Design funktioneller Proteinbinder. Die Jury zeigte sich begeistert von seiner herausragenden Forschungsarbeit und würdigte die Bedeutung seiner Beiträge auf diesem Gebiet sowie den Einfluss der von ihm entwickelten Werkzeuge auf die Forschungsgemeinschaft.
„Es fühlt sich immer noch ein wenig unwirklich an, den Eppendorf Award for Young European Investigators 2026 zu erhalten“, freut sich Martin Pačesa, Assistant Professor an der Universität Zürich. „Diese Auszeichnung würdigt unsere Arbeit im Bereich des Deep-Learning-basierten Proteindesigns, insbesondere BindCraft, das ein präzises und leicht zugängliches Design von Proteinbindern ermöglicht. Ein Großteil der Biologie lässt sich als Binder-Target-Problem formulieren, und die Möglichkeit, diese Wechselwirkungen nach Bedarf zu entwerfen, eröffnet neue Perspektiven in der biologischen Forschung. Ich bin meinen Kolleginnen und Kollegen an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) dankbar, insbesondere Prof. Bruno Correia, Lennart Nickel und Christian Schellhaas, sowie meiner Ehefrau, meinem neuen Labor an der Universität Zürich und der Unterstützung durch den European Research Council. Es gibt noch viel zu klären, aber es fühlt sich so an, als würden wir uns auf einen Punkt zubewegen, an dem das Proteindesign für den Biologen im Alltag zu einer echten Routine werden kann.“
Neben dem Gewinner des Eppendorf Award 2026 wurden zwei Finalisten ausgezeichnet.
Sebastiaan De Schepper, Assistenzprofessor und Gruppenleiter am VIB-Center for Molecular Neurology (CMN), Wilrijk, Belgien, erhält die Auszeichnung für sein Forschungsprojekt zum Thema „Erforschung der Immunmechanismen, die neurodegenerative Erkrankungen entlang der Darm-Hirn-Achse auslösen“. Die Aktualität und medizinische Relevanz seiner Beiträge zum Verständnis der möglichen Zusammenhänge zwischen Darm und Gehirn bei neurodegenerativen Erkrankungen überzeugten die Jury ebenso wie das große Potenzial seiner Forschung für künftige medizinische Anwendungen.
Tanita Wein, Gruppenleiterin am Weizmann Institute of Science, Rehovot, Israel, wird für ihre Forschung zu dem Thema „Von der bakteriellen Abwehr bis zur Entzündung beim Menschen“ ausgezeichnet. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und dem innovativen Charakter ihrer Forschung sowie von deren Potenzial, grundlegende Prinzipien der Natur aufzudecken.
Die Preisverleihung fand am 16. Juli 2026 im Advanced Training Center des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg statt.
Weitere Informationen zu Bewerbungsmodalitäten, Auswahlkriterien und bisherigen Preisträgern des Eppendorf Award for Young European Investigators finden sich unter www.eppendorf.com/award.
„Es fühlt sich immer noch ein wenig unwirklich an, den Eppendorf Award for Young European Investigators 2026 zu erhalten“, freut sich Martin Pačesa, Assistant Professor an der Universität Zürich. „Diese Auszeichnung würdigt unsere Arbeit im Bereich des Deep-Learning-basierten Proteindesigns, insbesondere BindCraft, das ein präzises und leicht zugängliches Design von Proteinbindern ermöglicht. Ein Großteil der Biologie lässt sich als Binder-Target-Problem formulieren, und die Möglichkeit, diese Wechselwirkungen nach Bedarf zu entwerfen, eröffnet neue Perspektiven in der biologischen Forschung. Ich bin meinen Kolleginnen und Kollegen an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) dankbar, insbesondere Prof. Bruno Correia, Lennart Nickel und Christian Schellhaas, sowie meiner Ehefrau, meinem neuen Labor an der Universität Zürich und der Unterstützung durch den European Research Council. Es gibt noch viel zu klären, aber es fühlt sich so an, als würden wir uns auf einen Punkt zubewegen, an dem das Proteindesign für den Biologen im Alltag zu einer echten Routine werden kann.“
Neben dem Gewinner des Eppendorf Award 2026 wurden zwei Finalisten ausgezeichnet.
Sebastiaan De Schepper, Assistenzprofessor und Gruppenleiter am VIB-Center for Molecular Neurology (CMN), Wilrijk, Belgien, erhält die Auszeichnung für sein Forschungsprojekt zum Thema „Erforschung der Immunmechanismen, die neurodegenerative Erkrankungen entlang der Darm-Hirn-Achse auslösen“. Die Aktualität und medizinische Relevanz seiner Beiträge zum Verständnis der möglichen Zusammenhänge zwischen Darm und Gehirn bei neurodegenerativen Erkrankungen überzeugten die Jury ebenso wie das große Potenzial seiner Forschung für künftige medizinische Anwendungen.
Tanita Wein, Gruppenleiterin am Weizmann Institute of Science, Rehovot, Israel, wird für ihre Forschung zu dem Thema „Von der bakteriellen Abwehr bis zur Entzündung beim Menschen“ ausgezeichnet. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und dem innovativen Charakter ihrer Forschung sowie von deren Potenzial, grundlegende Prinzipien der Natur aufzudecken.
Die Preisverleihung fand am 16. Juli 2026 im Advanced Training Center des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg statt.
Weitere Informationen zu Bewerbungsmodalitäten, Auswahlkriterien und bisherigen Preisträgern des Eppendorf Award for Young European Investigators finden sich unter www.eppendorf.com/award.
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Pressemitteilung
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